Die Schule

Unsere Schule 

Darf ich mich vorstellen?

Ich bin die Sozial Integrative Förderschule in Traiskirchen, eine ganztägige Schule. Zu mir kommen ganz besondere Kinder mit vielen besonderen Bedürfnissen! Jedes Kind ist einzigartig, jedes Kind braucht spezielle Förderungen. Die bekommt es hier.

In meinen vier Klassen sitzen nur wenige Kinder, dadurch können ihnen meine Lehrerinnen auch besonders viel Zeit widmen. Die vielen Zusatzangebote wie Heilpädagogisches Voltigieren, Motopädagogik, Wahrnehmungsförderung, Judo, Malen oder Kochen machen meinen Kindern viel Spaß und lockern den Unterrichtsalltag auf.

Auch am Nachmittag sorge ich mit der Nachmittagsbetreuung für meine Schützlinge. Da gibt es ein gutes Mittagessen, eine Lernstunde und ganz viel Spaß in der Freizeit.

Aufgaben, Ziele und Visionen

Ein besonderes Anliegen ist uns, den Schülerinnen und Schülern einen respektvollen Umgang miteinander zu vermitteln. Wir sind uns einig, dass gute Umgangsformen für das Leben wichtig sind. Als Schule wollen wir gemeinsam lernen, Verantwortung für uns selbst und andere zu übernehmen. Wir wollen unseren Kindern grundlegende lebenspraktische Fertigkeiten vermitteln.

Besonders wichtig ist uns, dass sie die notwendigen Fertigkeiten – besonders das Lesen – mit allen Sinnen erwerben. Dabei kommen zeitgemäße und kindgerechte Methoden wie Sensorische Integration, Motopädagogik oder Soziales Lernen zur Anwendung.

Soziales Miteinander

Um den Schülerinnen und Schülern größtmögliche Rücksichtnahme aufeinander vorzuleben, machen wir auch gemeinsame Unterrichtseinheiten, wie Rhythmik, Turnen, gemeinsames Basteln, Wandertage und vieles mehr.

In jeder Klasse gibt es ein Terrarium mit Achatschnecken, welche von Frau Lehrerin Reichner ebenso wie das Know How zur Verfügung gestellt wurden. Für die Betreuung der Schnecken sind die Schüler zuständig.

Gewaltprävention

“Die große Nein-Tonne” (für die Jüngeren) und “Mein Körper gehört mir” (für die Älteren) sind zwei Projekte zur Festigung des Selbstbewusstseins, um sexuellem und anderem Missbrauch vorzubeugen.

Initiiert vom Lions-Club Baden gibt es gemeinsam mit der Volksschule das Theaterprojekt “Mein Körper gehört mir”. Zuerst wird ein Elternabend abgehalten, wo den Eltern das Projekt vorgestellt wird.

Dann folgen drei Theatervorführungen, wo den Kindern verschiedene Alltags-Szenen vorgespielt werden, in denen sie ein unangenehmes Gefühl – ein “Nein-Gefühl” bekommen können. Das reicht von unangenehmen Berührungen hin bis zum sexuellen Missbrauch. Die Kinder lernen, “Nein” zu sagen, wenn sie etwas nicht wollten. Sie dürfen auch die eine oder andere Szene selbst nachspielen, um die eigenen Gefühle noch mehr zu verdeutlichen. Im Nachgespräch wird auch in der Klasse noch viel darüber gesprochen.

Hier wird ein heikles Thema wunderbar anschaulich und kindgerecht aufbereitet.

Judo

Der österreichische Judoverband stellt uns eine Trainerin zur Verfügung, die unsere Schülerinnen und Schüler an den fairen Kampfsport Judo heranführt. Hier dominieren Disziplin und Rücksicht das Training. Die Kinder haben großen Spaß und lernen so mühelos, was es bedeutet, sotial zu agieren.

Soziales Lernen

In diesem Bereich kommen Partner- und Gruppenspiele, Vertrauensspiele, gemeinsames Malen, Massieren und Entspannungsübungen zum Einsatz. Dies kann eine eigene Stunde sein oder auch integrativ im Unterricht stattfinden.

Wahrnehmungsförderung

Dieser Bereich unterstützt die Grob- und Feinmotorik sowie die eigene Körperwahrnehmung. Unsere Kinder können hier auf vielen Gebieten gefördert werden. Daher haben wir uns die Wahrnehmungsförderung als Schwerpunkt gesetzt.

Eine Klasse wurde als Raum der Sinne eingerichtet. Sanfte Farbe an den Wänden, Ruhezonen und ein äußerst vielfältiges Angebot an sinnesanregenden Geräten bieten den Kindern die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln.